everything's gone green







refraktäre stimmung. mit mokka erfolgreich bekämpft.

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no flowers please und ein rotwein am freitag um 12.59 uhr.

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ergiebiger regen, ich glaube, man könnte den regen ergiebig nennen.

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"the prescience of dawn" von den weakerthans ist grandioser kram. grandioser, grandioser kram. diese knalltrockene akustik. und dieses sich aufbäumende solo. und dieses verharren in der mitte ["you should have known"] mit den stehenden basstönen und den außerordentlich bluesigen gitarre. und das glasklare ufip-ride-becken.

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das ideale wetter für manisches fahrradfahren heute. 27.9° celsius um 17:35 uhr. sonnig, mit einem hauch von wölkchen, leicht wechselnde winde, duftende straßen. pollen, die wie schneetreiben umherstoben. der geruch von heißem asphalt. ich trug eine knielange khaki, ein kurzärmliges, hellblaues hemd, beides durfte satt vollgeschwitzt werden. die noname-baseballkappe schirmte mich vor direktem sonnenlicht ab, und ich flog, während die frisch eingestellte schaltung und die sirrende, gut geölte kette meine wadenkraft auf die straße übertrugen. ich hatte keine musik auf den ohren, sog die gerüche der stadt ein, flog an den kastenlampen der alexanderstraße vorbei, die wie hochgereckte blumensträuße die alleen säumten, bog rechts am frankfurter tor richtung warschauer straße ein, fuhr von kreuzberg über die skalitzer bis zum potsdamer platz, genoss blitzschnelle spurwechsel, ausbremsen, links antäuschen und rechts überholen, scharfer, kleiner adrenalinschmerz in den schläfen. so flog ich, immer geradeaus, ich hätte noch stunden einfach so weiterrasen können.

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